Verlagerung eines 66 Tonnen schweren Transformators
Eingespieltes Team mit großer Erfahrung: Seit vielen Jahren setzt die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH auf das SCHOLPP-Team, um große Elektrotechnikkomponenten in ihrem Netzgebiet zu montieren und zu transportieren. Diesmal sollte ein großer 110kV-Transformator mit 66 Tonnen Gewicht vom Umspannwerk Großräschen/Brandenburg ins Umspannwerk Weißenfels/Sachsen-Anhalt verlagert werden. Für das Projekt stand ein Zeitfenster von nur drei Tagen zur Verfügung. Beim Abbau und Aufbau waren sehr erfahrene SCHOLPP-Monteure am Werk, die diesen Trafo-Umzug zügig und sicher realisierten.
Jahrzehntelange Expertise beim Transport von Transformatoren
Große und schwere Transformatoren sowie anspruchsvolle Elektroanlagen zu verlagern, gehört seit vielen Jahrzehnten zur Kernkompetenz von SCHOLPP in Chemnitz. Einige der Monteure, die bei diesem Auftrag zum Einsatz kamen, haben inzwischen 30 Berufsjahre Erfahrung im Bewegen von Elektrokomponenten. Die Vorgaben des Auftraggebers waren anspruchsvoll: Ein 110kV-Transformator mit 66 Tonnen Gewicht und Abmessungen von 7,90 x 2,50 x 3,80 m sollte innerhalb von drei Tagen in Großräschen abgebaut, über 200 km mit nächtlichem Schwertransport verlagert und in Weißenfels wieder aufgebaut werden.
Präzise Planung, exakter Zeitplan und routinierte Handgriffe
Den Ablauf der Montagearbeiten hatte das Projektmanagement vorab exakt geplant, um den engen Zeitplan einzuhalten. Am ersten Tag begann das Team mit der Abrüstung der Anbauteile des Transformators. Verwendet wurde dabei ein Lkw-Ladekran. Hierbei unterstützten auch Techniker eines Spezialisten für Trafo-Engineering.
Im nächsten Schritt wurde die auf Schienen gelagerte Trafo-Großkomponente mittels Querverzug auf den Tiefbett-Lkw befördert, der parallel positioniert wurde. Zunächst hatten die Monteure die Schienen bis auf den Tiefbettanhänger verlängert. Bewegt wurde das Teil dann mittels manuellen Kettenzügen und Greifzügen. Dabei waren sowohl Präzision im parallelen Agieren als auch ordentlich Muskelkraft gefragt.
Als der Transformator das Tiefbett erreicht hatte, bauten die Monteure hydraulische 30-Tonnen Heber unter, um die Schienen zu entfernen; danach stapelten sie den Trafo stufenweise herab, bis er fest auf dem Tieflader stand. Als die Ladungssicherung erfolgt war, hieß es nur noch, auf die Startzeit zu warten. Der Schwertransport war von SCHOLPP für die Nachtstunden beantragt worden.
Remontage und Fertigstellung zum vereinbarten Termin
Am nächsten Morgen in der Frühe kam der Transformator in Weißenfels an. Hier war die Baustelle bereits vom Team vorbereitet worden. Mit demselben technischen Ablauf in umgekehrter Reihenfolge (Heber, Kettenzüge, Schienen, Ladekran) erfolgte die Installation des Transformators, samt Aufrüstung der Anbauteile, am neuen Standort.
Pünktlich übergab SCHOLPP am Ende des dritten Montagetages die Baustelle an den Auftraggeber Mitteldeutsche Netzgesellschaft. „66 Tonnen auf engem Raum sicher zu bewegen, ist immer eine Herausforderung“, resümierte der verantwortliche Projektleiter, „da ist es gut, wenn man weiß, dass eine erfahrene und eingespielte Mannschaft diesen Auftrag in der Hand hat.“
Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH
Branche:Maschinenbau
Projektart:Nationale Verlagerungsprojekte
Aufgabe:Verlagerung eines 110kV-Transformators (66 t; 7,90 x 2,50 x 3,80 m)
Eingesetzte Technik:ein Lkw-Ladekran, Kettenzüge, hydraulische Heber (je 30 t), Montagewagen mit Werkzeugcontainer
Besonderheiten:hohes Gesamtgewicht des Trafos, Verzug des Trafos vom Standplatz auf den Tiefbett-Lkw
Ansprechpartner:Haben Sie eine konkrete Frage zu diesem Projekt? Dann können Sie hier mit uns Kontakt aufnehmen.
