Verlagerung einer Wärmebehandlungsanlage
Trotz Tsunami und Zeitplanverschiebung gelang pünktlicher Produktionsstart
Bei einem deutschen Traditionsunternehmen aus dem Bereich der Metallverarbeitung wartete eine anspruchsvolle Aufgabe auf das SCHOLPP-Team. Eine große Wärmebehandlungsanlage sollte demontiert, verpackt und per Schiff nach Südostchina transportiert sowie dort wieder aufgebaut werden. Für das Projekt wurde ein fünfmonatiger Zeitplan aufgestellt. Das Südchinesische Meer hielt jedoch eine unerwartete Überraschung bereit: einen Tsunami, der die Anlieferung verzögerte.
Ein führender Hersteller von Verbindungstechnik beauftragte SCHOLPP eine Wärmebehandlungsanlage zu demontieren, für den Schiffstransport zu verladen und seetauglich zu verpacken. Verpackung und Transport auf der Straße und dann auf dem Seeweg übernahm ein spezialisierter und langjähriger SCHOLPP-Partner.
Detaillierte Planung und Demontage in Großkomponenten
Während der Planungsphase wurde der Zeitplan exakt getaktet: Für die elektrische und mechanische Demontage sowie die Verpackung und die Ausbringung hatten die Monteure fünf Wochen veranschlagt. Die Wärmebehandlungsanlageanlage wurde in transportfähige Größen demontiert, insbesondere in zwei Großkomponenten. Teil 1, ein Förderbandofen, hatte die Maße von knapp 16 x 2,8 x 3,5 Meter und wog inklusive Verpackung 26 Tonnen. Die zweite Komponente brachte verpackt 22 Tonnen auf die Waage und war 12 x 2,8 x 3,6 Meter groß. Hierbei kamen zwei Autokräne, mehrere Schwerlastfahrwerke, Arbeitsbühnen, ein Gabelstapler und ein Ormig-Industriekran zum Einsatz.
Da die Gewichte und Abmessungen das normale Containermaß überschritten, musste vor Ort eine individuelle Verpackung hergestellt werden. Die Transportplattformen waren bereits vorbereitet worden. Wie im Zeitplan vorgesehen, ging die Anlage pünktlich mit Schwertransport und dann per Schiff auf die Reise (geplant 10 Wochen, inkl. Zollabfertigung).
Naturgewalt auf See verzögert Anlieferung
Doch aufgrund eines Tsunamis musste das Schiff in Shanghai warten, bis es im Zielhafen einlaufen konnte. Mit einer Woche Verspätung traf die Härteanlage per Schwertransport im Kunden-Werk ein. Zwei Kollegen des SCHOLPP-Teams waren vor Ort: ein Supervisor für mechanische Montage, ein weiterer Supervisor für elektrische Installation. Die lokalen Monteure stellte der Kunde. Zunächst galt es, die anstehenden Montageaufgaben im Zeitplan neu zu takten, um den avisierten Termin für die Inbetriebnahme auf jeden Fall zu erreichen.
Flexibles Team rettet Termin für Inbetriebnahme
Dies war ein Kraftakt für das gesamte Team. Dank der beiden erfahrenen Montageleiter und dem engagierten Einsatz der chinesischen Monteure gelang eine zügige Remontage und pünktliche Inbetriebnahme, sodass die Produktion zum vereinbarten Termin anlaufen konnte.
Zulieferindustrie
Branche:Automotive
Projektart:Internationale Verlagerungsprojekte
Aufgabe:Demontage und Verlagerung einer Wärmebehandlungsanlage (2 Großkomponenten 22 Tonnen und 18 Tonnen)
Eingesetzte Technik:2 Autokrane im Tandem-Einsatz (a 60 Tonnen), 1 Autokran 100 Tonnen), Gabelstapler (8 Tonnen), Ormig-Industriekran (9 Tonnen), Schwerlastfahrwerke (30 Tonnen), Werkzeugcontainer, Hebebühnen
Besonderheiten:trotz Zeitplanverzögerung durch Tsunami pünktliche Inbetriebnahme
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