Produktionsverlagerung von TRUMPF-Maschinen

CSM - Complete Servive Management von Demontage bis Wiederinbetriebnahme

Wann immer Kunden TRUMPF- Maschinen verlagern wollen, können diese von der historischen Partnerschaft profitieren. Das SCHOLPP CSM - Complete Service Management. Die Wiesheu GmbH, Deutschlands führender Hersteller für Ladenbacköfen, nutzte das SCHOLPP CSM für ihr Projekt zur Produktionsverlagerung einer Fertigungshalle voller TRUMPF-Maschinen.

CSM – Complete Service Management für Produktionsverlagerung

Hinter dem SCHOLPP CSM - Complete Service Management steckt ein ausgefeilter Standard für die spezifische Zusammenarbeit zwischen Kunde, Maschinenhersteller und SCHOLPP. Die maschinenspezifisch geschulten Teams von SCHOLPP bestehen aus Mechanikern, Mechatronikern und Elektrikern und sind vorwiegend direkt für den jeweiligen Maschinenhersteller bei Projekten für Neuinstallationen tätig. Von dieser Erfahrung und den standardisierten Schnittstellen zwischen SCHOLPP und Hersteller profitiert der Endkunde. Abläufe sind den Partnern klar bekannt und persönliche direkte Kontakte vorhanden: Von der gemeinsamen Begehung vorab bis zum direkten Draht in den Kundendienst während der Verlagerung.

Auf der Montage- und Transportliste des Backofenspezialisten Wiesheu in Baden-Württemberg standen fünf Maschinen der Marke TRUMPF: zwei automatisierte Biegezellen vom Typ TruBend Cell 5170 (S) mit Bendmaster 60, eine Abkantbank TruBend 5130 und eine Abkantbank 5050 sowie eine automatisierte 2D-Laserschneidmaschine TruLaser 3030 (L20) mit Liftmaster.

Produktionsverlagerung von Demontage bis Wiederinbetriebnahme

SCHOLPP realisierte die komplette Produktionsverlagerung mit Planung, Demontage, Transport, Remontage und Unterstützung der Wiederinbetriebnahme. Vom Demontageort in Affalterbach, nördlich von Stuttgart, ging es mit sieben Planensattelzug-Lkw und einem Sondertransport mittels verbreiterbarem Megatrailer zum Remontageort ins 12 km entfernte Großbottwar. Im Vorfeld der Produktionsverlagerung stimmte sich SCHOLPP mit Maschinenhersteller TRUMPF und dem Kunden Wiesheu detailliert ab: Aufstellbedarf, Ersatzteile und Transportsicherungen waren zum Montagebeginn vor Ort.

Gemeinsam wurde ein detaillierter Zeitplan erstellt. Inbegriffen in dieser Planung waren Begehungen bei Wiesheu vor Ort, um gemäß Produktionsplan und der möglichen zeitlichen Inbetriebnahmeslots eine schnelle Wiederherstellung der Produktionsbereitschaft zu garantieren. Bei den beengten Platzverhältnissen an den Werkhallen waren außerdem die Vorplanungen zu den Standplätzen der beiden 80t-Autokrane essentiell für einen reibungslosen Ablauf bei der Be- und Entladung.

Alles gebacken kriegen: Gute Organisation

Die Fertigung bei Wiesheu ist redundant organisiert, d.h. die Kernmaschinen (automatische Biegezellen) sind doppelt in der Fertigungslinie vorhanden. So wurde zunächst eine Biegezelle verlagert. Erst nach Wiederinbetriebnahme dieser ersten Biegezelle am neuen Standort wurde zeitlich versetzt mit der Produktionsverlagerung der restlichen Maschinen begonnen. Bei der finalen Positionierung während der Remontage nutzte das SCHOLPP-Team Spezialwerkzeug zum Vermessen, insbesondere die präzisen Ritec-Messmittel. Die Mitarbeiter sind natürlich mit der Handhabung vertraut und in der Installation geschult. So ist sichergestellt, dass eine Gebrauchtmaschine in gleicher Qualität remontiert wird, wie eine Neumaschine auch. Für den Quertransport setzte SCHOLPP zwei 4t-Elektro-Gabelstapler und seine Schwerlastrollen ein, die speziell auf den Transport von Abkantbänken angepasst worden waren.

Als zeitliches Nadelöhr im gesamten Prozess der Produktionsverlagerung erwies sich die 2D-Laserschneidanlage. Für diese wurde der Zeitplan entsprechend eng gesteckt. Die Ausbringung in Affalterbach begann früh morgens, um mit Remontage und Wiederinbetriebnahme in Großbottwar noch am selben Tag beginnen zu können. Kurzfristig ergab sich der Bedarf, die Remontage der 2D-Laseranlage zu beschleunigen. SCHOLPP hat dafür schnell zusätzliche Manpower mobilisiert.

Schnelle Produktionsverlagerung durch Arbeitsteilung

Die komplette Demontage der Biegezellen wurde durch das CSM-Team von SCHOLPP realisiert. Für den Quertransport griff der Projektleiter auf die Spezialisten der regionalen Montage zurück. So war die SCHOLPP-interne Arbeitsteilung effizient organisiert. Ebenso von Vorteil war, dass das CSM-Team bereits reiche Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den Technikern von TRUMPF hat. Die Schnittstellen der Zusammenarbeit bei Produktionsverlagerungen und Maschinenmontagen sind durch die lange Partnerschaft klar definiert und eingespielt.

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Kurzübersicht
Kunde:

Wiesheu GmbH

Branche:

Umformindustrie

Projektart:

Regionale Projekte

Aufgabe:

Produktionsverlagerung von fünf Maschinen der Marke TRUMPF (CSM – Complete Service Management) von Affalterbach nach Großbottwar, Baden-Württemberg

Eingesetzte Technik:

2 x 4t-Elektro-Gabelstapler, 2 x 80t-Autokran, Schwerlastrollen angepasst auf den Transport von Abkantbänken, SCHOLPP Werkzeugkiste mit Spezialwerkzeug, verbreiterbare Megatrailer, Standart-Planensattelzug, Spezialwerkzeug zum Vermessen (Ritec-Messmittel), Montageequipment

Besonderheiten:

CSM - Complete Service Management

Ansprechpartner:

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