Einbringung einer Portalfräse

Transport mit Robot-40-Fahrwerk und Positionierung mit Hubgerüst

Routiniertes Handling schwerer Maschinenkomponenten: Piller ist ein Hersteller von USV-Systemen und netzunabhängigen Energieversorgungslösungen für Rechenzentren, Flughäfen und Marine. Am Stammsitz Osterrode/Harz wurde die Produktion erweitert. Bei der Einbringung einer Portalfräse rief unser Stammkunde ein SCHOLPP-Team zur Unterstützung. Das Gesamtgewicht der Maschine war hoch (62,5 Tonnen), die Platzverhältnisse für die fünf Großkomponenten knapp bemessen. Deshalb erfolgte vorab durch die SCHOLPP-Projektabteilung eine technische Planung, um die Hebetechnik passend zu konfigurieren. Das Move-In gelang reibungslos.

Passende modulare Lösung: Engineering für Transport- und Hebetechnik

Mit der neuen Portalfräsmaschine kann Piller zukünftig sehr große Werkstücke bearbeiten. Aufgrund der Gesamtausmaße wurde die Anlage vom Hersteller in fünf Komponenten angeliefert: Maschinenbett (5 t), Drehtisch (21,5 t), rechter und linker Seitenständer (je 11 t) sowie Querbalken (14 t). Der Lieferplan war vom Kunden vorgegeben, sodass SCHOLPP die Planung aller Montageschritte genau darauf ausrichten musste.

Der Ausführung des Projektes gingen mehrere Baustellenbesichtigungen voraus, die für die Ermittlung der Machbarkeit der Hebemanöver sowie detaillierte Absprachen der Projektpartner notwendig waren. Das Equipment wurde exakt nach Aufmaß und Lastberechnungen konfiguriert und entsprechendes Material aus dem Technikpark zusammengestellt. SCHOLPP übernahm die Projektverantwortung für die Maschinenteile ab der Entladung mit dem Autokran. Die Maschinenteile wurden jeweils zunächst auf ein selbstfahrendes Robot-40-Schwerlastfahrwerk gesetzt, um sie in die Werkhalle zu bewegen. So war die enge Kurvenfahrt beim Einbiegen in die Halle kein Problem.

Gut vorbereitet: Baustelleneinrichtung und Hubgerüstaufbau an einem Tag

Mit einem Tag Vorlauf zur Anlieferung des ersten Maschinenteils hatten die SCHOLPP-Monteure bereits ein auf Schienen verfahrbares hydraulisches Hubgerüst auf vier Stielen vom Typ TG 320 an der Fundamentgrube der Fräse aufgebaut. Auf den Stielen lag eine 13,60 m lange Traverse zur Lastaufnahme. Aufgrund der niedrigen Hallendecke war das die einzige Möglichkeit, um genügend Ausfahrhöhe und Hubweg für die Einbringung der Maschinenteile zu haben.

An der Fundamentgrube angekommen, wurden die Maschinenkomponenten unter dem Hubgerüst positioniert. Nach dem Anschlagen der Last mit Rundschlingen und Schäkel hob ein erfahrener Hubgerüstbediener die Maschinenteile an. Sogleich wurde das Robot-Fahrwerk entfernt. Das Hubgerüst übernahm nun das Verfahren der Last zum Standplatz, die Absenkung in die Fundamentgrube sowie die finale Ausrichtung auf die Ankerbolzen.

Pünktliche Fertigstellung: Routiniertes Team, starke Tools, gute Kooperation

Am letzten Tag baute das SCHOLPP-Team das Hubgerüst ab und beräumte die Baustelle. Die fertig aufgebaute Portalfräse würde zum Zieltermin pünktlich an den Kunden Piller übergeben.

SCHOLPP ist Ihr Industriedienstleister für die Einbringung von schweren Produktionsanlagen und Maschinen
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Kurzübersicht
Kunde:

Piller Group GmbH, Osterrode

Branche:

Umformindustrie

Projektart:

Neumontageprojekte

Aufgabe:

Einbringung einer Portalfräse (62,5 t)

Eingesetzte Technik:

hydraulisches Hubgerüst TG 320 (4 Stiele), Robot-40-Fahrwerk (40 t), Autokran, Werkzeugcontainer

Besonderheiten:

enger Zeitplan für Projektumsetzung, Taktung der Einbringung nach Lieferplan der Maschinenkomponenten, Engineering für technische Machbarkeit (Auslegung und Dimensionierung der Hebetechnik)

Ansprechpartner:

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