Behältereinbringung bei den Stadtwerken Heidenheim
SCHOLPP bringt zwei Druckkessel ins 12 Meter tiefe Untergeschoss des Energieversorgers
Zwei Druckkessel in drei Tagen: Bei einer Behältereinbringung ins Kellergeschoss der Stadtwerke Heidenheim, den das SCHOLPP-Team durchführte, ging es sehr eng zu. Grund dafür waren die knappen Raummaße im Keller sowie die dort verlaufenden Versorgungsleitungen. Aufgrund dieser Bedingungen konnten nur wenige technische Hilfsmittel eingesetzt werden, dafür war viel geschickte Handarbeit der Monteure gefragt.
Die Stadtwerke Heidenheim investierten in zwei neue Druckkessel. Diese wurden bei der Triptiser Edelstahl GmbH produziert, die spezialisiert ist auf Rohrleitungs- und Anlagenbau für Umwelt- und Versorgungstechnik. Das Unternehmen beauftragte SCHOLPP, die Behälter in Thüringen abzuholen, per Lkw 330 Kilometer nach Baden-Württemberg zu transportieren und einzubringen.
Baustellenbegehung und Abstimmung mit allen Beteiligten
Vor dem Projektstart musste das SCHOLPP-Montageteam mit dem Hersteller der Behälter und den Stadtwerken in Heidenheim genau abstimmen, wo Anschlagpunkte für die Lasten und Kettenzüge vorhanden waren bzw. angebracht werden konnten. Abgeholt wurden die beiden Behälter mit einem jeweiligen Gewicht von zwei Tonnen, sechs Meter Höhe und zwei Meter Durchmesser von einem Lkw mit Ladekran und Anhänger. Bei dieser Gewichtsklasse des Transportgutes war das die effizienteste Lösung, die der SCHOLPP-Fuhrpark bereithielt. Der Transport auf die Ostalb ging an einem Tag über die Bühne. Am nächsten Tag erfolgte die Entladung der beiden Kessel.
Enge räumliche Bedingungen erfordern viel Handarbeit
Im nächsten Schritt wurde die Baustelle für den Move-In des ersten Behälters eingerichtet. Dies erfolgte ebenerdig und aufgrund der sechs Meter Höhe in liegender Position. Dabei wurde der in den Stadtwerken vorhandene Hallenkran genutzt. Bis zum Beginn des Kellergeschosses waren 15 Meter Transportweg zurückzulegen. Dann galt es, den Druckkessel 12 Meter in die Tiefe des Kellers zu bringen, was mit Hilfe des Hallenkrans und zwei angebrachten Kettenzügen problemlos erfolgte.
Im Keller waren bereits Fahrwerke platziert, auf denen der Behälter abgesetzt wurde, um ihn im Kellergeschoss weiter an seinen finalen Standplatz zu bringen. Die Platzverhältnisse waren dabei sehr eng, da die vorhandene Versorgungsperipherie beachtet und geschickt umfahren werden musste. Am Standplatz wurde der Kessel mit E-Kettenzügen aufgerichtet. Für diese waren zuvor in der Decke mittels Kernlochbohrungen die Lastpunkte angebracht worden. Am folgenden Tag wurde der zweite Druckkessel mit demselben Equipment auf demselben Wege eingebracht.
Pünktlich fertiggestellt: Erfahrung, Routine und Teamwork
Mit dem nach Baustellenbesichtigung gewählten Equipment war es möglich, die beiden Behälter geschickt einzubringen, obwohl teilweise nur wenige Zentimeter Spielraum zum Boden zur Verfügung standen. Die Überwindung der vorhandenen Versorgungsleitungen im Keller erforderte außerdem präzise Hebe- und Fahrmanöver mit den Schwerlastfahrwerken.
Aufgrund der Bedingungen war hier viel geschickte Handarbeit gefragt, da aus Platzgründen nur wenige Hilfsmittel eingesetzt werden konnten. „Mit Erfahrung und Fingerspitzengefühl des Montageteams erfüllten wir den Auftrag“, resümierte der SCHOLPP-Projektleiter.
Triptiser Edelstahl GmbH, Triptis
Branche:Anlagenbau
Projektart:Neumontageprojekte
Aufgabe:Einbringung zweier Hochbehälter/Druckkessel (je 2 t, 6 m hoch, 2 m Durchmesser)
Eingesetzte Technik:Ladekran, Montagewagen mit Anhänger, Aluminium-Portal mit Kettenzügen, Fahrwerke, Hallenkran
Besonderheiten:enge räumliche Bedingungen, wenige technische Mittel einsetzbar, gute Vorausplanung und viel manuelle Arbeit
Ansprechpartner:Haben Sie eine konkrete Frage zu diesem Projekt? Dann können Sie hier mit uns Kontakt aufnehmen.
