Maschinenumzug nach Indien mit Scholpp
Attraktiver Standort mit lokalen Herausforderungen
Ob Effizienzsteigerung, Kostensenkung, Nähe zu Rohstoffen oder Marktexpansion - für die Verlagerung von Standorten hat jedes Unternehmen ganz eigene Gründe. Teil dieses Prozesses sind häufig auch Maschinenumzüge. Wer dabei Indien als Zielort ins strategische Auge gefasst hat, der sollte einige Besonderheiten beachten.
Mit SCHOLPP den Maschinenumzug nach Indien realisieren
Lokale Märkte, umfassende Gesetze, regionale Gebräuche und fremde Kulturen - in Indien warten zahlreiche Herausforderungen auf ausländische Unternehmen, die hier Fuß fassen und ihre Produktion bewegen oder etablieren möchten. Gut, wenn man SCHOLPP an seiner Seite weiß. Der Spezialist für internationale Maschinenumzüge hat über Jahrzehnte Erfahrungen in Indien gesammelt und besitzt damit das notwendige Netzwerk und Knowhow, um einen Maschinenumzug nach Indien zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.
Unterstützung bei Maschinenumzügen
Zeitraubende Hürden für Großprojekte in Indien kennen
Beim Maschinenumzug nach Indien setzen unsere Kunden immer wieder neue Maßstäbe in Sachen Umfang und Größe. Jedes neue Großprojekt vertieft die Erfahrung unserer Mitarbeiter vor Ort. Die Aufgaben sind dabei immer klar verteilt. „Wir haben schon viele Großprojekte nach und in Indien realisiert. Ein Mammutprojekt war die Verlagerung einer Tiefdruckerei. Während sich lokale Partner um die bürokratischen Hürden kümmerten, organisierten SCHOLPP-Mitarbeiter die Demontage, den Transport und den Aufbau mächtiger Druckerpressen und mehr“, erinnert sich Martin Linke, Prokurist bei SCHOLPP mit langjähriger Projekterfahrung in Indien, der entsprechend alle wichtigen Gepflogenheiten kennt.
In Indien werden Gesetzes- und Ortskenntnis vielfach von den lokalen Behörden vorausgesetzt. Zeitraubende Hürden sind vorprogrammiert. „Unsere lokalen Partner kennen die Gesetze, Zollbestimmungen, Visa-Anforderungen und die Menschen, die die Arbeitserlaubnis ausstellen“, beruhigt Martin Linke Unternehmen, die nach Indien umziehen wollen.
Drei spezifische Herausforderungen: Was muss bei Maschinenumzügen nach Indien beachtet werden?
1. Rechtssicherheit: Zollbestimmungen
Ein Maschinenumzug nach Indien ist mit besonderen Herausforderungen verbunden, die eine sorgfältige Planung und internationale Erfahrung erfordern. Ein zentraler Aspekt ist die Zollabwicklung, insbesondere im Kontext von Special Economic Zones (SEZ). Importvorschriften, Genehmigungspflichten und steuerliche Rahmenbedingungen können je nach Standort variieren und erfordern eine präzise Klassifizierung der Maschinen. All das ist erforderlich, um eine rechtssichere Abwicklung des Maschinenumzugs zu gewährleisten.
2. Landeskenntnis: Infrastruktur
Ebenso entscheidend sind Kenntnisse von Infrastruktur und landesspezifischen Bedingungen. Transportwege, logistische Abläufe, Energieversorgung und regulatorische Anforderungen der Behörden unterscheiden sich regional stark und können den Projektablauf beim Maschinenumzug beeinflussen. Erfahrungen und Wissen zu den Gegebenheiten vor Ort sind daher essenziell, um Verzögerungen und Mehrkosten zu vermeiden.
3.Umsetzung: Personalkompetenz
Ein weiterer Erfolgsfaktor sind lokale Fachkräfte und erfahrene Projektleiter vor Ort. Für Demontage, Transport und Wiederaufbau sind qualifizierte Teams notwendig, die sowohl die technischen Anforderungen als auch die lokalen Arbeitsbedingungen kennen. Erfahrene Projektleiter und Supervisor sorgen dabei für eine reibungslose Koordination zwischen allen Beteiligten und sichern die Qualität der Umsetzung direkt am Standort.
Attraktiver Standort
Gründe für einen Maschinenumzug nach Indien
Als Industriestandort bietet das Land gut qualifizierte Arbeitskräfte bei überschaubaren Lohnkosten. Zudem strebt die indische Regierung einen Wandel der Wirtschaftsstruktur an. Man hat erkannt, dass die Verlagerung von Lieferketten in stabile Länder wie Indien für ausländische Unternehmen interessant ist. Diese schätzen das Volumen, welches das Land an jungen, arbeitswilligen und intelligenten Menschen bieten kann. Dabei orientieren sich die Löhne an den niedrigen Lebenserhaltungskosten. Vieles spricht also für eine Standortverlegung. Dennoch bergen Maschinenumzüge nach Indien durchaus Hürden. Ein erfahrener Dienstleister wie SCHOLPP mit einem Partnernetzwerk vor Ort ist für den Erfolg der Maschinenverlagerung essentiell.
SCHOLPP bringt lokale Kontakte ein
„Wir begleiten regelmäßig lokale und globale Verlagerungsprojekte in und nach Indien. Unser Vorteil: die lokalen Kontakte“, berichtet Martin Linke. Das Land ist die Geburtsstätte von Yoga und Buddhismus, die Atmosphäre vielerorts friedlich. Deshalb "gehen wir seit vielen Jahren in aller Ruhe mit den Leuten vor Ort essen. Das klingt profan, bildet aber die Grundlage unseres Netzwerkes“. So erfahren die SCHOLPP-Mitarbeiter aus erster Hand, welche wichtigen Veränderungen aktuell in Indien stattfinden - und können ihre Kunden darauf vorbereiten.
Ein Beispiel: Die Infrastruktur des Landes erlebt aktuell den Umschwung von einer überwiegend agrarwirtschaftlichen Ausrichtung hin zu einem industriellen Wandel. Zugleich strebt Indien eine langsame Klimaneutralität bis 2070 an. Angaben, wo in Indien mit welchen Umweltauflagen ab wann gearbeitet werden muss und wo man Übergangsfristen nutzen kann, können in persönlichen Gesprächen auf einer anderen Ebene diskutiert werden.
Urbanisierung in Indien
Ein großer Vorteil für Unternehmen ist die Urbanisierung in Indien. Schon heute lebt ein Drittel aller Inder in Städten. Die Vereinten Nationen (UN) gehen davon aus, dass bis 2040 rund 40 Prozent der Einheimischen durch Landflucht in urbane Ballungsgebiete wechseln. So entstehen zentrale Orte, an denen Unternehmen Arbeitskräfte und industrielle Infrastrukturen im großen Stil vorfinden.
Welche Vorteile bietet eine Produktionsverlagerung nach Indien für Unternehmen?
Kostenvorteile
- Niedrige Lohnkosten bei gleichzeitig guter Qualifikation der Arbeitskräfte
- Löhne orientieren sich an geringen Lebenshaltungskosten, was Produktion insgesamt günstiger macht
- Ergebnis: Deutlich geringere Produktionskosten im Vergleich zu Europa.
Verlagerung in stabile Lieferketten
- Indien wird als attraktiver Standort für die Verlagerung von Lieferketten gesehen
- Politische und wirtschaftliche Entwicklung unterstützt diese Strategie
- Vorteil: Mehr Resilienz (z B. Alternative zu anderen asiatischen Standorten)
Strukturwandel zur Industrienation
- Wandel von agrar- zu industriebasierter Wirtschaft
- Verbesserungen in Infrastruktur und Industriepolitik
- Bedeutet langfristige Planungssicherheit und Wachstumsmöglichkeiten.
Verfügbarkeit an Arbeitskräften
- Junge, arbeitswillige und gut ausgebildete Bevölkerung
- Hohe Anzahl an potenziellen Mitarbeitenden durch große Bevölkerungsbasis
- Vorteil: Gute Skalierbarkeit von Produktion und Wachstum.
Staatliche Förderung & Anreize
- Investitionen in Infrastruktur durch die Regierung
- Programme wie das Production Linked Incentive (PLI) bieten finanzielle Vorteile
- Teilweise steuerliche Vorteile (z. B. bei bestimmten Anlagen)
- Ergebnis: Reduzierte Investitionskosten und bessere Standortbedingungen.
Zukunftsorientierung (Nachhaltigkeit)
- Ziel: Klimaneutralität bis 2070
- Entwicklung moderner Umweltauflagen und Standards
- Vorteil: Perspektive für nachhaltige Produktion.
Wachsender Markt & Expansion
- Indien bietet einen großen Markt und erhebliches Wachstumspotenzial
- Der Standort eignet sich gut für die Markterschließung und liegt in der Nähe der Kunden
- Ideal für Unternehmen, die international expandieren möchten
Urbanisierung & Infrastrukturentwicklung
- Wachsende Städte bieten: Industriecluster und Verfügbarkeit von Arbeitskräften
- Anteil der Stadtbevölkerung steigt (Prognose ca. 40 % bis 2040)
- Vorteil: Konzentration von Ressourcen und effizientere Produktion.
Gleichzeitig ist der Markteintritt mit hohen Anforderungen verbunden und setzt fundierte Erfahrung voraus, insbesondere im Umgang mit komplexen administrativen Prozessen, regulatorischen Rahmenbedingungen sowie kulturellen Besonderheiten.
Sie haben noch Fragen?
Gern unterstützen wir Sie mit unserer Erfahrung und Expertise beim Umzug von Maschinen weltweit. Vereinbaren Sie gleich einen Beratungstermin. Wir freuen uns, wenn wir Sie begleiten dürfen.
Alle Anforderungen kennen
Gesetzeslage für einen Maschinenumzug nach Indien
Ein Maschinenumzug nach Indien oder gar die Verlagerung einer kompletten Produktion stellt Unternehmen vor komplexe rechtliche und logistische Herausforderungen. Von allgemeinen Einfuhrregeln über technische Sicherheitsvorschriften bis hin zu steuerlichen Anreizen – die Aspekte, die es zu beachten und auch zu nutzen gilt, sind vielfältig. SCHOLPP kennt sie und beachtet sie in jedem Schritt von Planung bis Umsetzung, um eine reibungslose Abwicklung zu ermöglichen.
Allgemeine Einfuhrregeln nach Indien
Laut Trade.gov fallen die meisten Waren in Indien unter die „Open General License"-Regelung. Sie dürfen daher ohne besondere Genehmigung importiert werden. Ausnahmen von dieser Regelung sind verbotene, beschränkte oder sogenannte kanalisierte Waren, die nur von staatlichen Unternehmen eingeführt werden dürfen. Je nach Art und Verwendungszweck der Maschine können außerdem spezielle Einfuhrgenehmigungen erforderlich sein. Dies wird im Einzelfall entschieden. SCHOLPP unterstützt dabei gerne bei den Einzelfall-Verhandlungen.
Investitionsanreize und steuerliche Vorteile
Neben Gesetzen spielen bei einem Maschinenumzug nach Indien auch steuerliche Rahmenbedingungen eine Rolle. Im indischen Finanzhaushalt für 2024 und 2025 sind erhebliche Investitionen in die Infrastruktur sowie Anreize für lokale Produktionen vorgesehen. Programme wie das „Production Linked Incentive (PLI) Scheme“ bieten finanzielle Anreize für die Produktion und den Export von Maschinen und Komponenten in Indien. Apropos geringere Steuern: Für Solaranlagenhersteller ist die Einfuhr von Produktionsanlagen zur Herstellung von PV-Anlagen Stand 2024 steuerfrei.
Technische Vorschriften für die Maschinensicherheit
Laut TÜV Rheinland arbeitet die indische Regierung an immer strengeren Sicherheitsvorschriften für Maschinen, um Unfälle zu reduzieren. Diese Vorschriften regelt die „Safety of Machinery (Quality Control) Order, 2019“. Sie schreibt die Einhaltung bestimmter Sicherheitsstandards und das Tragen eines Maschinensicherheitszeichens vor.
Tipp: Mit SCHOLPP nur 10% Quellensteuer
Ihre Zusammenarbeit mit SCHOLPP bei einem Maschinenumzug in oder nach Indien macht sich auch steuerlich bemerkbar. Die Quellensteuer liegt in Indien bei 20 Prozent. Ist man als Unternehmen aber vor Ort angemeldet, reduziert sich die Steuerlast auf 10 Prozent. SCHOLPP ist als Unternehmen in Indien angemeldet, sodass wir Ihnen diesen reduzierten Steuersatz weitergeben können.
All diese Anforderungen gelten für deutsche oder auch US-amerikanischen Unternehmen, die ihre Maschinen nach Indien verbringen wollen, gleichermaßen. Dank seiner langjährigen internationalen Erfahrung ist SCHOLPP für sie der perfekte Partner. Egal ob Gesetze, Visa-Anforderungen, Arbeitslaubnisse oder Zollbestimmungen – SCHOLPP hat Spezialisten vor Ort, die nuanciert und mit Detailwissen den Weg vorgeben. Dieses Wissen ist wichtig, um eine Maschinenverlagerung nach Indien perfekt vorzubereiten und durchzuführen.
Dokumentationspflicht und Begleitpapiere
Zollbestimmungen in Indien
Jedes Unternehmen, das seine Maschinen nach Indien importieren möchte, sollte sich über die aktuellen und umfassenden Zollbestimmungen im Land informieren. Wichtige Regelungen und Anforderungen sind:
Import-Export Code (IEC):
Wer etwas nach Indien importieren möchte, benötigt einen Import-Export-Code (IEC). Dieser Code muss online beantragt werden. Ohne IEC können Sie weder Zollabfertigungen noch Zahlungen in Fremdwährungen tätigen.
Einfuhrlizenzen:
Für den Import bestimmter Waren benötigen Sie in Indien eine Einfuhrgenehmigung. Um festzustellen, ob eine Lizenz erforderlich ist, muss die Ware oder Maschine klassifiziert werden. Dazu wird ein achtstelliger alphanumerischer Code vergeben.
Zollabfertigung und Steuern:
Damit die gelieferten Maschinen (und andere Waren) freigegeben werden, müssen sämtliche Zollformalitäten abgewickelt und Steuern gezahlt worden sein. Letzteres umfasst Zollzahlungen und andere individuelle Abgaben. Werden gebrauchte Maschinen eingeführt, kann ein detaillierter Inspektionsbericht eines „Chartered Engineers“ notwendig sein.
Chartered Engineer Certificate (CEC)
Für die Einfuhr von gebrauchten Maschinen ist ein „Chartered Engineer Certificate" erforderlich. In Indien zugelassene Ingenieure stellen ein solches nach einer eingehenden Inspektion aus. Ein CEC ist für die reibungslose Zollabfertigung unerlässlich.
Bewertung und Kosten:
Vor der Zollabfertigung wird der Wert der Maschinen ermittelt. Dabei werden auch die Kosten aufgeführt, die vor der Einfuhr für Reparaturen, Modernisierungen oder andere Optimierungen entstanden sind. Sollte die Maschinendokumentation dafür nicht ausreichend sein, sollte im Zweifelsfall ein Gutachten erstellt werden. Industrieverwerter zum Beispiel bieten auch Sachverständigenleistungen zur Bewertung von Maschinen und Anlagen an. Die Gutachter kennen den Maschinenmarkt und können auch die entsprechenden Dokumente ausfertigen.
Compliance mit Umwelt- und Sicherheitsstandards:
Selbstverständlich müssen die importierten Maschinen auch den indischen Sicherheits- und Umweltnormen entsprechen.
Dokumentation
Auch eine vollständige Dokumentation ist für eine schnelle Zollabfertigung wichtig. Dazu gehören unter anderem Rechnungen, Frachtbriefe und Packlisten.
Professionelle Unterstützung beim Maschinenumzug nach Indien
Sprechen Sie mit unseren Experten
Der Umzug von Maschinen und Produktionsanlagen ist ein komplexes Projekt. Dafür benötigen Sie einen erfahrenen Partner, der Sie bereits ab der Planungsphase durch das gesamte Projekt begleitet. Unser Team beantwortet gern alle Fragen rund um unsere Dienstleistungen und alle wichtigen Themen zu Ihrem Maschinenumzug in Indien. Rufen Sie uns gern an, schreiben Sie eine E-Mail oder füllen Sie das Kontaktformular aus und wir werden uns so schnell wie möglich melden.
Maschinenumzug nach Indien
Einreisebestimmungen und Aufenthalt für Mitarbeiter
Wer in Indien geschäftlich tätig sein will, benötigt ein Geschäftsvisum. Business Visa sind auch dann notwendig, wenn man für Maschinenwartungen, -installationen oder auch die Schulung des lokalen Personals einreist. Das Geschäftsvisum kann für bis zu fünf Jahre mit mehreren Einreisen ausgestellt werden. Die maximale Aufenthaltsdauer pro Aufenthalt beträgt 180 Tage. Diese Frist kann durch eine Ausnahmegenehmigung verlängert werden.
Um ein Visum für Indien zu erhalten, stellt man über die Website der indischen Regierung einen Online-Antrag über ein Formular. Antragsteller benötigen hierfür einen gültigen Reisepass. Darüber hinaus ist ein Einladungsschreiben von einer indischen Firma erforderlich, in dem der Zweck der Reise und die Art der geplanten Tätigkeit beschrieben werden. Beifügen muss man in der Regel weitere Dokumente wie zum Beispiel den Handelsregisterauszug des Antragsstellers. Für Reisen in bestimmte Gebiete Indiens wie die Andamanen können zusätzliche Genehmigungen erforderlich sein. Selbst die indische Verwaltung rät ausländischen Staatsbürgern dazu, die Dienste spezialisierter Vor-Ort-Partner in Anspruch zu nehmen, die diese Abläufe sehr gut kennen und meist unkompliziert ein Visum erhalten.
Gesundheitsvorsorge bei Mitarbeiter-Entsendungen nach Indien
Auch im Krankheitsfall sollte für die Mitarbeiter, die nach Indien entsandt werden, vorgesorgt sein. Eine Auslands-Krankenversicherung ist hier ein unerlässliches Basic. Die medizinische Versorgung im öffentlichen Sektor bzw. in staatlichen Krankenhäusern ist von eher niedrigem Niveau. Für Ausländer ist es deshalb empfehlenswert, private Kliniken und Krankenhäuser aufzusuchen. Vor allem in Großstädten gibt es ein verzweigtes Netz an Privatkliniken, die hohe Standards für Gesundheits-Dienstleistungen anbieten. Informieren Sie sich bei Ihrer Auslandskrankenversicherung vorab, wie die Abrechnungsmodalitäten erfolgen, um keine Überraschungen erleben.
„Impfungen sind immer ein Thema. Wir raten allen, die von Deutschland oder den USA nach Indien reisen, sich nach den Angaben des Auswärtigen Amtes impfen zu lassen“, so Martin Linke. Für die SCHOLPP-Monteure werden diese Vorkehrungen rechtzeitig vor Abreise getroffen. Ganz grundsätzlich sind vor einer Reise nach Indien Impfungen gegen folgende Krankheiten empfohlen:
- Cholera
- Diphtherie
- Hepatitis A
- Hepatitis B
- Japan-B-Enzephalitis
- Malaria
- Meningokokken-Meningitis
- Polio (Kinderlähmung)
- Tetanus
- Tollwut
- Typhus
Von der Planung bis zur Remontage
So funktioniert der Maschinenumzug nach Indien
Um einen Maschinenumzug nach Indien zu realisieren, sind im Groben die folgenden Schritte notwendig: Planung, Demontage, Verpackung, Transport, Remontage. Jeder dieser Schritte bedarf ausreichend Vorbereitungszeit und eine exakte Ausführung durch erfahrene Fachkräfte. Da jeder Umzug individuell ist und die Vorortbedingungen sich immer unterscheiden, ist auch jede Standortverlagerung ein spezifisches Unterfangen, bei dem alle Schritte nach den Anforderungen des Kundenprojekts geplant werden.
SCHOLPP-Netzwerk vor Ort hilft
An dieser Stelle kann SCHOLPP ein wichtiger Gamechanger sein. Unser Netzwerk an lokalen Partnern kann für die erfolgreiche Verlagerung von Produktionsstandorten entscheidend sein. „Unser Ansatz im Projektmanagement internationaler Verlagerungen basiert auf mehreren Säulen", erläutert Martin Linke. Ein wichtiger Faktor ist der technische Supervisor auf der Baustelle, welcher idealerweise Demontage und Remontage komplett begleitet. „Damit hat der Kunden immer den gleichen Ansprechpartner im Projekt vor Ort, der sowohl technisch als auch organisatorisch über ein tiefes Projektwissen verfügt", so Linke. Ein enormer Vorteil: Denn schon ab der Planungsphase bis zur Remontage begleitet den Kunden fachlich und organisatorisch immer die gleiche Ansprechperson.
Unterstützt wird die SCHOLPP-Projektorganisation durch lokale Ansprechpartner, die sich um wichtige Nebenbaustellen wie Zoll, behördliche Auflagen oder auch Transporte vor Ort oder Personal für die Remontage kümmern. „Vor allem der Faktor Personal ist nicht zu unterschätzen", weiß Martin Linke aus der Erfahrung bisheriger Projekte. Durch Standorte in Malaysia und China kann Scholpp schnell und kosteneffizient Fachpersonal in Asien stellen, welches fachlich mit den deutschen Kollegen vergleichbar ist und kaum Einreisebeschränkungen unterliegt. Ergänzt um lokale Arbeiter kann man mit Ortskenntnis und guter Planung ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis für den Umzug nach Indien erreichen.
Projektmanagement nach deutschem Standard
Technische Geräte und Werkzeuge wie Hebezeuge, Kettenzüge oder Schwerlast-Fahrwerke mit nach Indien zu nehmen, ist organisatorisch sehr aufwändig und verursacht Kosten. Um effizient zu sein, hält SCHOLPP für Verlagerungsprojekte komplett ausgestattete Werkzeugcontainer in Indien vor. Diese entsprechen deutschen Standards und können ohne größeren Aufwand für den Einsatz in Indien aktiviert werden.
Für viele Maßnahmen während des Umzugs ist der Weg im wahrsten Sinne das Ziel. Das gilt vor allem dann, wenn es um die Seetauglichkeit geht. Standard für die Verlagerung von Maschinen von Deutschland nach Indien ist der Seeweg. Daher muss schon bei der Demontage und der Verpackung der Maschinen auf die Seetauglichkeit geachtet werden.
Einer der großen Unterschiede findet sich in der Theorie immer noch in der Arbeitssicherheit. In Deutschland agiert SCHOLPPmit einem Managementsystem für Arbeitssicherheit, Gesundheit und Umweltschutz gemäß den SCC-Vorgaben. Diese Abläufe sind gelebte Praxis, um Mitarbeiter zu schützen und Unfälle zu vermeiden. In Indien gibt es den OSH Code 2020. Dessen Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen allgemein zu verbessern, Arbeitnehmerrechte zu schützen und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz sicherzustellen.
Der „OSH Code 2020" basiert auf Arbeitszeitvorschriften, Richtlinien zum Gesundheitsschutz, Sicherheitsstandards, regelmäßigen Arbeitsinspektionen – und er sieht Strafen vor, wenn man dagegen verstößt. Bei der Umsetzung zeigen sich aber Unterschiede in den beiden Ländern. Während in Deutschland in der Regel die hohen Standards eingehalten werden, gibt es in Indien noch Herausforderungen bei der Implementierung und der Überwachung der Sicherheitsstandards. Indien hat also Fortschritte in Sachen Arbeitssicherheit gemacht, bleibt aber in der praktischen Umsetzung hinter den Standards aus Deutschland zurück. Das bedeutet jedoch nicht, dass unserer Mitarbeiter auf Baustellen in Indien nachlässiger agieren. Für SCHOLPP-Projekte und unsere Monteure ist der SCC-Standard verbindlich.
Aus der Praxis
Vertrauen aufbauen, bürokratische Hürden beseitigen
Indien ist aus Sicht von Europäern exotisch, anders und ein Markt, der reichlich Raum für Entwicklung lässt. Entsprechend gibt es viele Gründe, die für einen Standortwechsel und somit einen Maschinenumzug nach Indien sprechen. Der Weg dahin ist allerdings mit einer Vielzahl von Aufgaben gepflastert – Planung und Koordination, Zollangelegenheiten, Gesetze, Versicherungsfragen, Einfuhrbestimmungen, Zertifikate und viele weitere Themen.
Alltägliche Herausforderungen für Europäer
Eine offensichtliche Hürde für internationale Unternehmen, die nach Indien gehen wollen, ist die Sprache. In Indien gibt es keine offizielle Nationalsprache. Die Regierung des Landes zählte 2011 insgesamt 121 Sprachen. Zwar sieht die indische Verfassung Hindi und Englisch als Amtssprachen vor, aber jeder regionale Bundesstaat legt seine eigene fest. Das bedeutet für ausländische Unternehmen, dass in jeder Region andere sprachliche Ansprechpartner wichtig sein können.
Das Fahrverhalten auf Indiens Straßen kann chaotisch wirken. Die Straßen sind überlaufen, es herrscht Linksverkehr, und die Verkehrsregeln unterscheiden sich ganz offiziell von Stadt zu Stadt. Die klare Empfehlung ist hier, auf lokale Fahrdienste zurückzugreifen, die auf den Wegen durch die Millionenstädte den Einsatzteams Ruhe und Sicherheit bieten. So umfahren die Mitarbeiter wilde Motorräder, Esel- und Elefantengespanne, freilaufende Kühe oder unachtsame Fußgänger.
Unterschiedlich ist auch die Qualität der Hotels. Welches Hotel europäischen Ansprüchen genügt, ist selbst beim Studium der entsprechenden Webseiten nicht immer einfach herauszufinden. Ein lokaler Kontakt kann hier die richtige Empfehlung aussprechen.
Kulturelle Besonderheiten
Grundsätzliche Gepflogenheiten sollten bei den Mitarbeitern vor Ort bekannt sein, so dass Einheimische nicht unwissentlich beleidigt werden. Man deutet zum Beispiel nicht mit dem Fuß auf eine andere Person, da laut indischer Folklore Füße als unsauber gelten. Ähnliches gilt für die linke Hand. Deshalb: Nicht mit links Händeschütteln oder gar nach Essen greifen.
Es kann vorkommen, dass indische Fertigungsgebäude vor der Inbetriebnahme gesegnet werden müssen. Ohne diesen Segen können Sie einheimische Arbeiter nur schwer von einer Zusammenarbeit überzeugen. Dennoch kann man als deutsches Unternehmen auf Interesse hoffen, denn die deutsche Kultur erzeugt große Aufmerksamkeit und damit eine schnelle Annäherung. Deutschland ist präsent: Indien gilt als eines der Länder der Welt mit den meisten Goethe-Instituten. Sie tragen auf dem Subkontinent den Namen "Max Mueller-Bhavan", ein bekannter deutscher Indologe.
Nachsicht bei Pünktlichkeit und Vorsicht bei Präsenten
Deutsche Pünktlichkeit suchen Sie in den allermeisten Fällen in Indien vergeblich. Die Inder kennen keinen Zeitdruck. Während es bei uns schon unhöflich ist, auch nur zehn Minuten zu spät zu kommen, sehen die Inder die Zeit erheblich flexibler. So kann aus 18:00 Uhr schon einmal 20:00 Uhr werden. Eine Lösung für das „Pünktlichkeitsdilemma“ kennen auch wir nicht. Unsere Vor-Ort-Erfahrung lehrt uns aber, nachsichtig zu sein.
Geschenke erhalten die Geschäftsfreundschaft. Das gilt auch in Indien. Als deutscher Mitarbeiter oder Unternehmer sollte man dabei aber beachten, dass Alkohol in sämtlichen Formen selten ein gutes Mitbringsel darstellt. Viele Inder verzichten aus religiösen oder kulturellen Gründen darauf. Dann lieber eine nette Aufmerksamkeit aus Deutschland, die es in Indien selten gibt. Bei indischen Beamten sollte man zusätzliche Vorsicht walten lassen, was die Geschenke betrifft. Ein zu großes Geschenk kann als Bestechung ausgelegt werden, ein zu kleines als Beleidigung.
Soziale Hierarchien einhalten – auch auf der Baustelle
Fettnäpfchen könnten auch auf indischen Baustellen warten. Während in Deutschland der Maurer mit dem Geschäftsführer auf Augenhöhe spricht, ist das in Indien undenkbar. Wenn Sie als hochrangiger Vertreter einer deutschen Firma einfach mit einem indischen Maurer sprechen, werden nicht nur dieser, sondern auch Ihre indischen Begleiter von der Missachtung der sozialen Hierarchie überrascht sein. SCHOLPP-Mitarbeiter kennen die Gepflogenheiten vor Ort und wissen, wie man damit umgeht.
Indien ist ein florierender Wachstumsmarkt voller Möglichkeiten … und mit einigen Hürden. SCHOLPP als Vor-Ort-Partner begleitet Sie und unterstützt Ihre Montage- und Verlagerungsprojekte. Unser indisches Netzwerk und unsere Erfahrungen sind das Ergebnis zahlreicher Projekte in dem spannenden, aber herausfordernden Land des Subkontinents. So können wir unseren Kunden vor Ort individuelle Lösungen für Transport- und Montageanforderungen bieten und sichern den reibungslosen und erfolgreichen Maschinenumzug nach Indien.
Standorte und Netzwerke weltweit
International agieren und Kunden unterstützen
Wo auch immer Sie etwas bewegen möchten – SCHOLPP ist vor Ort. Wir begleiten unsere Kunden bis ans andere Ende der Welt und unterstützen Montage- und Verlagerungsprojekte in internationalen Märkten. Unser weltweites Standortnetz umfasst Niederlassungen in Spanien, Italien, China und Malaysia sowie weltweite Kooperationsnetzwerke. Durch diese Netzwerke und unsere Erfahrungen haben wir in über 65 Jahren spezialisiertes Know-how aufgebaut, um für unsere Kunden vor Ort individuelle Lösungen für Transport- und Montageanforderungen zu entwickeln und zu nachhaltigen Erfolgen zu verhelfen.

Maschinenumzüge mit SCHOLPP
Seit Jahrzehnten bewegen wir in Europa und auf allen Kontinenten tonnenschwere Aufträge. Jedes Projekt setzen wir dabei durch unsere Expertise in Detailplanung und intensiver Vorbereitung maßgeschneidert um. Mit SCHOLPP bewegt sich mehr als nur Maschinen.
Hier mehr erfahren:
Lesen Sie mehr darüber, wie SCHOLPP Ihren Maschinenumzug unterstützen kann.

Maschinen in die USA umziehen
Ein Maschinenumzug in die USA bringt eine ganze Reihe an Regularien und notwendigen Maßnahmen mit sich, die Unternehmen erfüllen und umsetzen müssen – eine Vielzahl rechtlicher, steuerlicher und kultureller Besonderheiten. Eine Herausforderung, der wir uns mit unseren Kunden gern stellen.
Hier mehr erfahren:
Erfahren Sie hier, was bei einem Maschinenumzug in die USA zu beachten ist.

Europa: Profi-Maschinenumzüge
Innerhalb der EU sind die Voraussetzungen für Unternehmen, in fremde Märkte zu expandieren, transparent und die Kosten überschaubar. Beim Schritt aus ihrem Heimatmarkt heraus begleitet SCHOLPP Maschinenhersteller und Produzenten bei Maschinenumzügen innerhalb von Europa.
Hier mehr erfahren:
Hier informieren wir Sie, wie Ihr Umzug innerhalb Europas professionell gelingt.
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Unser Team beantwortet gern Ihre Fragen rund um unsere Dienstleistungen und alle wichtigen Themen zu Ihrem Maschinenumzug nach Indien. Rufen Sie uns gern an, schreiben Sie eine E-Mail oder füllen Sie das Kontaktformular aus und wir werden uns so schnell wie möglich melden.
Frequently Asked Questions
Für die Zollabwicklung in Indien werden in der Regel Handelsrechnung, Packliste, Frachtpapiere (Bill of Lading/Air Waybill), Import-Export-Code (IEC) sowie ggf. technische Dokumentationen und Zertifikate für die Maschinen benötigt.
Kann SCHOLPP bei der Zollabwicklung in Indien unterstützen?
Ja, SCHOLPP unterstützt im Rahmen internationaler Maschinenumzüge auch bei der Zollabwicklung in Indien. Dabei arbeiten die Projektplaner mit erfahrenen lokalen Partnern zusammen, die mit den landesspezifischen Anforderungen vertraut sind.
Realisiert SCHOLPP die Remontage der Maschinen vor Ort mit eigenem Personal?
Ja, die Remontage erfolgt durch erfahrene SCHOLPP-Teams der asiatischen Standorte sowie qualifizierte Fachkräfte aus dem internationalen Netzwerk. Durch die Projektleitung nach deutschen Qualitätsstandards wird eine fachgerechte Montage und Inbetriebnahme sichergestellt.
Hat SCHOLPP bereits Großprojekte mit Maschinenumzügen in Indien umgesetzt?
Ja, SCHOLPP verfügt über langjährige Erfahrung mit umfangreichen Verlagerungsprojekten in Indien und hat bereits zahlreiche komplexe Großprojekte erfolgreich geplant und umgesetzt.