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Techniklexikon

Sie brauchen nicht alles zu wissen, wenn Sie das richtige Nachschlagewerk haben.

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A

Abstützbasis - gibt das Maß zwischen den ausgefahrenen Abstützungen in Längs- und Querrichtung an.

Abstützung  - Vor allem bei der Montage von Druckmaschinen werden die Portale (Hubgerüste) oftmals im "ersten Stock", auf Bedienungsniveau der Druckmaschine, aufgebaut. Unter dem Bereich der Fahrbahn befindet sich meistens ein Keller, die auftretenden Lasten müssen also durch Abstützungen vom ersten Stock in den Keller abgeleitet werden. Zum Abstützen verwendet man entweder teleskopierbare Stahlstützen oder aber Holzstützen, bei SCHOLPP "Schwarzwaldsprieße" genannt.

Anschlagen von Lasten  - Man versteht darunter das Befestigen der Last am Lasthaken unter Verwendung eines Anschlagmittels.

Anschläger - Kein Terrorist, sondern derjenige auf der Baustelle, der die Anschlagmittel an Last und Haken befestigt.

Anschlagmittel - Aufhängemittel (Seile, Ketten etc.) zur Verbindung der Last mit dem Lasthaken.

Ausladung - Abstand zwischen Mitte Drehbühne bis Mitte Last. Ist mit der Hubhöhe und der Last der wichtigste Faktor zur Bestimmung der Krangröße. Das Maß ändert sich je nach Auslegerstellung; die zulässige Tragfähigkeit des Kranes ist abhängig von der Ausladung.

Ausleger - Kranausleger. Grundsätzlich wird zwischen Teleskop- und Gittermastausleger unterschieden.

A2 - Preispauschale für An- und Abfahrt des Kranes.

A4 - Preispauschale für An- und Abfahrt, Auf- und Abbau des Kranes.

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B

Ballast - Gewicht, üblicherweise am Oberwagen (Drehbühne) befestigt. Dient der Erhöhung des Standmoments und somit der Traglast.

Betriebsverlagerung - Darunter versteht man den Umzug einer kompletten Firma von einem Standort an einen neuen Standort; Spezialität von SCHOLPP ist es, hier als Generalunternehmer den kompletten Umzug als Systemdienstleister durchzuführen.

BF2 / BF3 - Begleitfahrzeug zur Sicherung von Groß- und Schwertransporten im Straßenverkehr. BF2 - Blinkleuchte, BF3 - Verkehrslenkung.

Bodenbelastung - Die zulässige Belastung des Bodens wird bestimmt durch Art und Zustand des Bodens. Der vom Kran eingeleitete Stützdruck darf die zulässige Bodenbelastung nicht überschreiten, sonst kommt es zu einem Grundbruch, der Boden gibt nach und der Kran kann umfallen.

BSK - Bundesfachgruppe Schwertransporte Kranarbeiten (Verband der Kranunternehmen und Schwerlastspeditionen).

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D

Derrick - Nicht Horst Tappert, sondern ein an der Drehbühne (Oberwagen) befestigter (Gegen-)-Ausleger zur zusätzlichen Ballastaufnahme.

Drehbühne - Auch Oberwagen. Der sich bewegende Teil auf dem Kran-Chassis, an dem Ausleger, Gegengewicht, Winde usw. als Kran aufgenommen wird.

Drehkranz - stellt die Verbindung zwischen Oberwagen und Unterwagen her. Über Kugel- oder Wälzlager (je nach Krangröße) lässt sich der Oberwagen um 360 Grad endlos schwenken. Über den Drehkranz werden die beim Anheben von Lasten auftretenden Kräfte und Lastmomente in den Unterwagen und dort über die Abstützung in den Boden geleitet.

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E

Einscheren - Die Hubkraft des Kranes hängt von der Zugkraft der Hubwerkswinde und der Anzahl der möglichen Hubseileinscherungen ab. Das Hubvermögen des Kranes steigt mit der Anzahl der Einscherungen. Der Kran prinzipiell kann nur so viel an Gewicht heben, wie seine Winde zieht. Ist die zu hebende Last größer als die Zugkraft der Winde, muss das Hubseil nach dem Prinzip des Flaschenzuges zwischen Auslegerkopf und Unterflasche entsprechend oft eingeschert werden.

Elektrische Laufkatzen - Bei SCHOLPP werden handelsübliche Laufkatzen eines Hallenkranes auf Hubgerüsten eingesetzt. So können Lasten bis zu 25 t bequem und präzise elektrisch verfahren und positioniert werden.

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F

Fahrbahn - Unter dem Hubgerüst wird eine Fahrbahn ausgelegt, auf der das Hubgerüst beim Längs- verfahren geführt wird. Die Fahrbahn leitet die auftretenden Kräfte in den Hallenboden ein, manchmal muss die Fahrbahn zur besseren Lasteinleitung mit Hartholzschwellen unterbaut werden.

Faktor-S (siehe auch S-Faktor) - Gibt's nur bei SCHOLPP. Die Garantie, dass auch komplizierte und komplexe Aufgaben im Bewegen von schweren Lasten zu einem herausragenden Ergebnis geführt werden.

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G

Galgen - Keine Hinrichtung, macht aus einem Gabelstapler einen Kran. Wird anstatt der Gabeln angebaut, man kann dadurch mit einem Stapler Lasten von oben anheben und bewegen.

Genehmigung - Für den Kranbetrieb sind üblicherweise 2-3 Genehmigungsarten notwendig: § 70 STVZO, § 29 STVO, Straßensperrungen für die Benutzung öffentlichen Verkehrsraumes.

Gittermastkran - Kran mit einem Gittermastausleger.

Gittermastspitze - Der Teleskopausleger kann mit einer Gittermastspitze verlängert werden. Je nach Länge der Gittermastspitze wird diese entweder seitlich am Teleskopausleger mitgeführt und bei Bedarf nach vorne geschwenkt und angebaut oder die Gittermastspitze wird auf separaten Transportfahrzeugen angeliefert, vor Ort auf die gewünschte Länge zusammengebaut und am Ausleger angebaut.

Gondel - dient zur Personenbeförderung am Kran. Je nach Kran wird die Gondel auf eine Höhe von bis zu 150 m gezogen. Bei SCHOLPP heißt die Personengondel Gundula.

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H

H-Abstützung - Der Kran wird vor dem Betrieb sicher abgestützt, d.h., er wird auf 4 Stützen abgestellt. Diese 4 Stützen bilden von oben gesehen zusammen mit dem Fahrgestell des Kranes ein H. Alle Kräfte werden durch den Ausleger, die Drehverbindung, das Fahrgestell und die Stützen in den Boden eingeleitet.

Haken -> Lasthaken: Haken an Seilen oder Kettengehängen (An-schlagmittel).

Hakenhöhe - gibt das Maß zwischen Boden und dem Lasthaken der Unterflasche an.

Hilfsseil - Seil zum Einführen/ Einscheren des schweren Lastseils oder der Auslegerverstellung (Gittermastkran), Teleabspannung.

Höchstzul. Belastung - Ein Kran darf grundsätzlich nicht über die in der Tragfähigkeitstabelle angegebene höchstzulässige Belastung hinaus belastet werden. Man muss hier aufpassen: In den Traglasttabellen ist die höchstzulässige Belastung immer mit Kranhaken und Anschlagmittel angegeben. Der Fahrer muss bei der Bestimmung der zulässigen Nutzlast das Gewicht des Kranhakens und der Anschlagmittel von den Werten in der Tragfähigkeitstabelle abziehen (DIN 15019/75 %).

Hubgerüst - Mit Hubgerüsten können Lasten bis 1000 t dreidimensional verfahren und genau positioniert werden. Ideal in Hallen mit beengten Platzverhältnissen und geringen Deckenhöhen.
SCHOLPP hat die ersten hydraulischen Hubgerüste europaweit eingesetzt.

Hydraulische Klappspitze - Die Gittermastspitze eines Kranes kann in verschiedenen Neigungswinkeln fest am Auslegerkopf angebaut werden. Bei der hydraulischen Klappspitze kann der Neigungswinkel bequem vom Fahrerhaus aus hydraulisch stufenlos verstellt werden.

Hydraulische Schiebestücke - Bei den Seilzugportalen kann man in den Türmen rechts und links hydraulische Schiebestücke einbauen, so kann man z.B. die Grundhöhe des Portales mit einem Hallenkran aufbauen und das gesamte Portal dann hydraulisch in den Fahrbereich des Hallenkranes hinein erhöhen. Man kann so bei engen Platzverhältnissen (die hat man meistens) jeden Zentimeter auf der Baustelle optimal ausnutzen.

Hydraulischer Achsausgleich - Hydraulischer Druckausgleich zwischen einzelnen Rädern oder Achsen (siehe auch Niveau-regulierung).

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I

IBN = Inbetriebnahme. Nach der Montage einer Anlage muss diese wieder in Gang gebracht werden. Alle mechanischen und elektrischen Komponenten werden getestet und alle Funktionen der Maschine werden erprobt; in Betrieb genommen.

Industriekran - Kompakter Kran, der mit angehängten Lasten fahren kann und keine Straßenzulassung hat. Ideal bei der Montage von Anlagen und Maschinen, vor allem in engen Hallen und bei laufender Produktion! Gibt es mit Elektroantrieb und Dieselantrieb.

Inplantroller - Schwerlastroller für den Transport von Lasten bis 250 t innerhalb eines Betriebsgeländes. Die Roller haben einen hydraulischen Achsausgleich für eine optimale Lastverteilung auf den Boden und eine Hebe-/Senk-Einrichtung, um Lasten aufnehmen und absetzen zu können.

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J

Jib - Auslegerverlängerung.

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K

Kipplast - Überlastung des Kranes bis an die Kippgrenze.

Kranführer - Kranführerschein. Jeder Kranunternehmer muss sicherstellen, das die Kranfahrer im Umgang mit einem Kran ausgebildet sind. Bei SCHOLPP werden regelmäßig Kurse angeboten, um die tägliche Praxis zu üben. Der Erfolg der Kurse wird mit dem Kranführerschein bestätigt.

Last - Die Last ist das zu hebende Gut, das mit dem Kran oder Hubgerüst versetzt wird.

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L

Lastaufnahmemittel - Lastaufnahmemittel sind Hilfsmittel zum Aufnehmen von Lasten, z.B. Greifer, Klemmen, Magnete, Palettengabeln.

Lasthaken - Haken an Seilen oder Kettengehängen.

Lastmomentbegrenzer - Der Lastmomentbegrenzer verhindert, dass ein Kran außerhalb des zulässigen Lastmomentes betrieben wird. Wird z.B durch Veränderung der Ausladung das Lastmoment vergrößert, so schaltet der Begrenzer den Kran ab, sobald das zulässige Moment überschritten wird.

Lastseil - Seil auf der Hubwinde, das von dieser über den Rollenkopf (Auslegerkopf) bis an den Lasthaken führt. Bewegt den Lasthaken.

Lift Link - Vorrichtung, die vor der Montage des Hubgerüstes über die Schwerlastträger geschoben wird, an den Lift Links wird dann die Last mit Anschlagmitteln angeschlagen.

Luftfilmtechnik - Transportsystem zum einfachen Bewegen von Lasten. Die Last wird auf Luftkissen abgesetzt, die dann mit Druckluft beaufschlagt werden. Die Last schwebt auf einem Luftfilm, Lasten bis zu mehreren hundert Tonnen können so leicht bewegt werden.

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M

Maschinenfundament - Maschinen werden auf speziellen Betonfundamenten abgestellt, die sehr präzise sind, Schwingungen aufnehmen und hoch belastbar sind. Ein Maschinenfundament kann - je nach Maschine - bis zu 100 m lang sein.

Materialwirtschaft - Die Materialwirtschaft (MWI) hat bei der Montage eine zentrale Bedeutung. In dieser Abteilung wird das Material für die Baustellen kommisioniert und termingerecht zur Verfügung gestellt. Reparaturen an eigenen Geräten werden ebenso ausgeführt wie Sonderkonstruktionen für die Baustellen, die in eigenen Werkstätten angefertigt und bei Bedarf auch von Sachkundigen abgenommen werden.

Mechanisches Hubgerüst - Weltweit einzigartige SCHOLPPEntwicklung zum dreidimensionalen Bewegen von Lasten in engsten Hallen. Durch die schmale Stütze werden zwischen Hallenwand und Maschine nur 500 mm Platz benötigt! Wird hauptsächlich bei der Montage von Druckmaschinen eingesetzt.

Moment - Unter Moment versteht man eine aus Kraft x Hebelarm zusammengesetzte Größe. Sie findet sich beim Kran in den Begriffen Standmoment oder Kippmoment. Das Standmoment wird gebildet von den Gewichtskräften derjenigen Kranmassen, die den Kran auf den Boden drücken. Das Kippmoment wird gebildet von den Gewichtskräften derjenigen Kranmassen, die das Bestreben haben, den Kran zum Kippen zu bringen, sowie von der zu hebenden Last.

Montageleiter - ist der Bauleiter auf der Baustelle und für die Abläufe vor Ort verantwortlich, er ist der Ansprechpartner für den Kunden und koordiniert die Baustellenabläufe, das Personal und stellt den planmäßigen  Baufortschritt sicher.

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N

Niveauregulierung - sorgt dafür, dass der Kran immer !im Wasser! steht, d.h., die Abstützzylinder werden so ausgefahren, dass der Kran genau waagrecht steht und optimal arbeiten kann.

Nivellierelement - Zwischen Maschinenfundament und Maschine befinden sich Nivellierelemente, mit denen die Maschine präzise im Hundertstel-mm-Bereich ausgerichtet und genau positioniert werden kann.

Notablass - dient zum Betreiben des Kranes über ein externes Hydraulikaggregat oder einen zweiten Motor (z.B. Unterwagenmotor), wenn der Kran aus eigener Kraft aufgrund eines technischen Schadens nicht mehr arbeiten kann. Diese Einrichtung ist Vorschrift bei Arbeiten mit einem PAM (Personenaufnahmemittel).

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O

Oberwagen - Der Oberwagen ist über den Drehkranz mit dem Unterwagen verbunden und lässt sich endlos 360 Grad drehen. Er nimmt den Kranausleger, die Winden und den Ballast auf.

Octopus - nur bei SCHOLPP.
LKW - Ladekran auf selbstfahrendem Fahrgestell mit diesel- und elektrohydraulischem Antrieb für Arbeiten bei engsten Platzverhältnissen in Produktionshallen.

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P

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) -  Diese Schutzausrüstung dient der persönlichen Sicherheit der Mitarbeiter auf den Baustellen. Man versteht darunter z.B. Schutzbrille, Sicherheitsschuhe, Gehörschutz, Arbeitsschutzhelm, Arbeitskleidung und Sicherheitsgurte, die bei Arbeiten oberhalb von
3 m getragen werden müssen und das Abstürzen des Mitarbeiters verhindern. 

Personenaufnahmemittel (PAM) - Bei den PAM handelt es sich um Einrichtungen, die zum Transport von Personen mit Kranen verwendet werden. Sie müssen einmal jährlich geprüft werden und jede Arbeit mit einem PAM am Autokran muss bei der Berufsgenossenschaft angemeldet und genehmigt werden (Korb oder Gondel).

Portalist - sächsisch: Bediener eines Hubgerüstes.

Prüfservice - Bei SCHOLPP sind täglich ca 10.000 prüfpflichtige Werkzeuge wie z.B. Anschlagmittel, Seile, Ketten, Leitern, persönliche Schutzausrüstung (PSA) oder handgeführte Elektrogeräte im Einsatz. Um immer optimale Werkzeuge einzusetzen und vorzuhalten, werden diese vom SCHOLPP-eigenen Prüfservice regelmäßig nach den gesetzl. Vorschriften geprüft und instand gesetzt. Nur so kann eine gleichbleibend hohe Qualität des Equipments sichergestellt werden.

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R

Rollenkopfhöhe - gibt das Maß an zwischen Boden und Rollenkopf, je nach Teleskopzustand und Auslegerstellung. Der Rollenkopf ist das vordere Endstück des Teleskopauslegers, an ihm wird das Lastseil umgelenkt und zur Hakenflasche geführt.

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S

Schrägzug - ist in jedem Fall zu vermeiden! Das Hubseil und die Unterflasche des Kranes müssen immer genau senkrecht über der Last stehen. Schrägzug bedeutet eine unzulässige Belastung auf die Bauteile des Kranes.

Schwenkradius - gibt das Maß an zwischen Drehkranzmitte und hinterem Abschluss des Oberwagens. Dies muss so kompakt wie möglich sein, um auch bei beengten Platzverhältnissen (wenn der Kran  zum Beispiel zwischen 2 Häusern aufgebaut ist) mit dem Oberwagen 360 Grad schwenken zu können.

Schwerlastträger - Auch Kopfträger genannt. Diese Träger sind statisch genau berechnet und werden auf dem Hubgerüst montiert. An den Trägern wird die zu hebende Last angeschlagen. Bei SCHOLPP gibt es für jede Hubaufgabe über 100 spezielle Träger mit Spannweiten bis zu 22 m und für Lasten bis mehrere hundert Tonnen.

Seitlicher Superlift (SSL- oder Y-Abspannung) - Seitliche Abspannung des Teleskopauslegers bei größeren Kranen, die zu einer deutlichen Erhöhung der Traglasten führt und bei starkem Wind und Sonneneinstrahlung eine seitliche Bewegung des Kranauslegers verhindert.

S-Faktor - Gibt's nur bei SCHOLPP. Die Garantie, dass auch komplizierte und komplexe Aufgaben im Bewegen von schweren Lasten zu einem herausragenden Ergebnis geführt werden.

Stecher - eigentl. "Schtescher", sächsischer Ausdruck für ein Kantholz.

Sternabstützung - Bei großen Kranen werden die Abstützungen sternförmig vom Unterwagen weggeschwenkt.

Stützdruck - Über die Abstützungen werden erhebliche Kräfte in den Boden eingeleitet und somit entsteht ein hoher Druck auf den Boden. Dieser Druck wird Stützdruck genannt; die Bodenbeschaffenheiten sind unbedingt zu prüfen, um sicherzustellen, dass der Boden den aufgebrachten Druck auch aushält.

Stütze - Der Kran wird auf 4 Stützen abgestützt. Über die Stützen werden die auftretenden Belastungen in den Boden eingeleitet. Es gibt H-Abstützung und Sternabstützung, Erklärung siehe dort.

Stützplatte - Stützteller - Unten an der Stütze wird eine Stützplatte angebracht, sie verteilt die auftretenden Drücke und Kräfte in den Boden. Unter die Stützteller werden in der Regel Lastverteilplatten gelegt, um eine optimale Verteilung der Drücke in den Boden zu gewährleisten.

Systemdienstleistung -  nur SCHOLPP bietet national und international die verschiedenen Dienstleistungen  bei der Montage- und Verlagerung von Neu- und Gebrauchtmaschinen als System.

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T

Technisches Handbuch - Das Technische Handbuch von SCHOLPP informiert auf über 150 Seiten detailliert über das umfangreiche SCHOLPP-Equipment.

Teleskopabspannung - Abspannung des Teleskopauslegers nach hinten bei größeren Kranen, die zu einer deutlichen Erhöhung der Traglasten führt. Diese wird senkrecht zum Teleskopausleger montiert. Seile führen dann von der Spitze des Auslegers über die Abspannung zu einer Winde, die das Seil auch bei Teleskop-Längenänderungen unter Spannung hält.

Teleskopiersystem (SVE) - Es gibt verschiedene Systeme, um den Ausleger zu teleskopieren. Entweder über eine Seilzugmechanik
verbunden mit einem Hydraulikzylinder: Hier fahren alle Teleskop-schüblinge gleichzeitig aus und ein. Die zweite Variante ist ein System mit einem Hydraulikzylinder, kombiniert mit einem Verriegelungssystem: Hier wird ein Schübling nach dem anderen ausgeschoben. Nach dem Ausschieben eines Schüblings wird dieser verbolzt, der Hydraulikzylinder fährt zurück und "holt" den nächsten Schübling, dieser wird dann wieder ausgefahren. 

Theodolit - Optisches Winkelmessgerät, das im Wesentlichen aus einem Messfernrohr, einem Vertikal- und einem Horizontal-Teilkreis und mehreren Libellen besteht, diese dienen zur lotrechten Ausrichtung des Gerätes. Mit diesem präzisen Messgerät können Maschinen sehr genau auf dem Maschinenfundament in zwei Achsen ausgerichtet werden.  

Tragfähigkeitstabellen - Die Tragfähigkeitstabellen werden vom Kranhersteller für jede nur denkbare Auslegerkombination für den entsprechenden Krantyp erstellt und legen fest, welche Lasten gehoben werden können. Diese Tabelle ist natürlich von Faktoren wie Auslegertyp und -länge, Neigung des Auslegers und Ballast abhängig.

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U

Unfallverhütungsvorschrift (UVV) - In den Unfallverhütungsvorschriften wird geregelt, wie technische Einrichtungen auszulegen sind, um die Arbeit damit menschengerecht zu gestalten und um Unfälle mit allen geeigneten Mitteln zu verhindern. Für Krane gilt die BGV D6.

Unterwagen - Ein Autokran besteht aus Unterwagen und Oberwagen (siehe dort). Der Unterwagen ist das Fahrgestell des Kranes, er nimmt die Achsen, die Antriebseinheit, das Fahrerhaus, den Kraftstofftank und das komplette Zubehör wie Hölzer,  Anschlagmittel usw. auf.

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V

Verzugswinde - wird bei den Seilzugportalen, aber auch bei hydraulischen Hubgerüsten eingesetzt. Mit den Verzugswinden und den dazugehörigen Laufkatzen oder Rolleinrichtungen können Lasten quer auf den Schwerlastträgern verschoben werden. Die Winden sind entweder elektrisch oder hydraulisch angetrieben.

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W

Werkzeugcontainer - Seecontainer, ausgerüstet mit allen erforderlichen Werkzeugen, Hebezeugen, Transport- und Anschlagmittel zum fachgerechten und professionellen Arbeiten auf der Baustelle.

Winde - Winden nehmen auf ihrer Seiltrommel das Hubseil oder auch Hilfseile des Kranes auf. Große Krane führen pro Winde ca. 1.300 m Seil mit. Für die unterschiedlichen Hub- und Verstellfunktionen können bis zu 6 Winden an einem Kran montiert sein.

Windtabelle - Die in Beaufort angegebene Windstärke ist in 12 Klassen eingeteilt. Der Kranfahrer muss bei starkem Wind je nach Situation auf der Baustelle die Arbeiten einstellen.

Wippe - Bei der Wippe handelt es sich um eine neigbare Verlängerung des Teleskopauslegers eines Kranes, die aus Gittermastelementen zusammengestellt wird. Die Aufgabe einer Wippe kann in der rein höhenmäßigen Verlängerung des Hauptauslegers oder aber in einer Reichweitenverlängerung bestehen.

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Z

Zentralballast - gibt es nur bei einem Raupenkran oder bei einem Baukran, jedoch nicht bei einem Mobilkran. Es handelt sich um den Ballast, der am Chassis oder Fahrwerk fest angebracht ist und für die Standsicherheit des Kranes sorgt.

Zwangsausladung - gibt das Maß zwischen Drehkranzmitte und Hakenflasche an, wenn der Teleskopausleger in steilster Stellung steht. Dieses Maß kann nicht unterschritten werden.

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